Ein kurzer Blick auf TikTok, eine schnelle Nachricht bei WhatsApp – und zack, ist schon wieder eine halbe Stunde vorbei.
Viele von Euch beobachten bestimmt auch fassungslos, wie lange Ihr am iPhone-Bildschirm klebt.
Doch jetzt verspricht eine clevere Lösung namens „Brick“ Abhilfe. Dieses Zubehör verwandelt Euer Handy in einen beinahe nutzlosen „Backstein“, so die Übersetzung. Und es macht die Verwendung absichtlich unbequemer.
Wir haben den Brick gekauft und getestet, sind sehr zufrieden, schlafen besser – und verraten Euch, was dahintersteckt.
Was ist der Brick?
Das ist ein kleines, magnetisches Kästchen, das zusammen mit einer App auf Eurem iPhone (oder auch Android) funktioniert. Es wird zuhause an einem fixen Ort befestigt oder aufgestellt – etwa am Kühlschrank in der Küche.
Haltet Ihr das Handy an den Brick, werden zuvor festgelegte Apps und ihre Benachrichtigungen blockiert. Das Smartphone kann dann nur noch für das genutzt werden, was Ihr erlaubt: Telefon, SMS, Navi, Banking, vielleicht Kamera – aber kein TikTok, kein Instagram, keine Spiele.
Wie funktioniert das genau?
Auf dem iPhone oder Android-Handy wird zunächst die kostenlose Brick-App installiert. Darin wählt Ihr aus, welche Programme blockiert oder erlaubt sein sollen.
Ihr könnt mehrere Modi anlegen, etwa „Arbeit“, „Schule“, „Familienzeit“ oder „Schlafen“. Sobald alles eingestellt ist, haltet Ihr das iPhone kurz an den Brick.
Über den NFC-Funkchip im Magneten erkennen sich die Geräte, die App schaltet in den gewählten Modus. Ein einziger Brick kann mit beliebig vielen Handys im Haushalt benutzt werden.
Ihr könnt auch – wie wir – bestimmte Ruhezeiten festlegen, etwa nachts. Zu den festgelegten Uhrzeiten aktiviert sich die Sperre dann jeden Tag automatisch.
Was ist das Besondere?
Wenn Ihr nach dem Aktivieren der Sperre doch wieder TikTok oder Instagram nutzen wollt, müsst Ihr erst zum Brick, zum Beispiel in die Küche, um das Handy dranzuhalten.
Weil das nervt, überlegt man sich ganz genau, ob es wirklich sein muss. Denn es ist nicht verboten, das Smartphone wieder freizuschalten.
Es ist nur mühsam genug, dass man sich zweimal überlegt, ob man wirklich „nur mal eben“ auf TikTok will. Das kann bei passionierten Nacht-Surfern auch für deutlich ruhigeren Schlaf sorgen.
Wie sieht die Nutzung in der Familie konkret aus?
Laut dem Hersteller aus den USA wird der Brick mittlerweile häufig als gemeinsames Ritual eingesetzt.
Morgens vor der Schule gehen die Kinder mit ihrem Handy zum Brick – und Social Media oder Spiele sind für einige Stunden geblockt. Übrig bleiben nur sinnvolle Funktionen wie der Messenger für den Notfall oder Lern-Apps.
Eltern können so klare, aber freundliche Regeln etablieren: „Während der Lernzeit ist das Handy gebrickt, nachmittags ab 17 Uhr darfst du wieder alles nutzen.“
Was kostet der Brick?
Inklusive Versand nach Deutschland kostet der Handy-Helfer im Online-Shop unter getbrick.app aktuell 68 Euro. Verschickt wird schnell und zollfrei, meist aus den Niederlanden.
Bei uns hat es von der Bestellung bis zur Lieferung rund zwei Wochen gedauert. Nach Weihnachten sollte es eher wieder schneller gehen.
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Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Brick LLC



