Ein stiller Rückgang, der mehr Fragen aufwirft als er beantwortet.
Apple hat 2025 deutlich weniger US-Patente erhalten als im Jahr zuvor. Nach neuen Zahlen von IFI CLAIMS Patent Services bekam der Konzern 2.722 Patente zugesprochen – rund zwölf Prozent weniger als 2024.
In der jährlichen Rangliste rutschte Apple damit vom vierten auf den sechsten Platz. Für ein Unternehmen, das massiv in KI, eigene Chips und Software investiert, ist das zumindest erklärungsbedürftig.
Zwischen Innovation und Statistik
Der Rückgang betrifft allerdings nicht nur Apple. Insgesamt sank die Zahl der US-Patentanmeldungen 2025 um neun Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2019.
Auch die Zahl der erteilten Patente ging leicht zurück. Verantwortlich ist unter anderem der enorme Bearbeitungsstau beim United States Patent and Trademark Office, wo mehr als 1,2 Millionen Anträge warten.
Apple nicht allein
Auch andere Tech-Konzerne verloren Plätze. Google fiel ebenfalls zurück, Nvidia schaffte es trotz KI-Boom gar nicht in die Top 50.
Der Dämpfer ist also Teil eines breiteren Trends – vor allem in klassischen Feldern wie Datenverarbeitung und Datenübertragung.
Apple’s Patent Grants Declined in 2025 as Innovation Slows https://t.co/4PPfbqSkKv pic.twitter.com/W40kKqy51q
— MacRumors.com (@MacRumors) January 13, 2026
Die Gewinner des Jahres
An der Spitze blieb Samsung mit großem Abstand. Dahinter folgten TSMC und Qualcomm.
Deutlich zulegen konnten zudem Dell und Toyota, vor allem mit Patenten zu Infrastruktur, Batterien und Fahrzeugsystemen.
Weniger Patente, weniger Ideen?
Für Apple-Fans bleibt die Frage offen, ob der Rückgang ein Warnsignal ist – oder nur zeigt, dass Innovation sich nicht immer sofort in Patentstatistiken niederschlägt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

