Ein neues Werkzeug hier, ein neues Extra dort – schon sollt Ihr das nächste Abo bezahlen.
Apple bündelt seine Kreativ-Apps künftig im neuen Creator Studio (iTopnews berichtete) und koppelt künftig zahlreiche Funktionen an ein kostenpflichtiges Abo.
Was offiziell als inspirierendes Gesamtpaket für Kreative verkauft wird, sorgt bei vielen Nutzern vor allem für Stirnrunzeln: Wieder ein Dienst mehr, der Geld kostet – in diesem Fall 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro im Jahr.
Zwischen Komfort und Kasse
Das Creator Studio fasst Apps wie Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Pages, Keynote oder GarageBand enger zusammen und ergänzt sie um exklusive Vorlagen, Automatisierungen und erweiterte Export-Funktionen.
Viele dieser Neuerungen landen allerdings nicht mehr in den Standardversionen der Apps, sondern bleiben Abonnenten vorbehalten.
Mehr Möglichkeiten – aber nicht für alle
Gerade Power-User profitieren von neuen Design-Assets, Kollaborationsfunktionen und KI-gestützten Helfern.
Wer Pages oder Keynote nur gelegentlich nutzt, schaut dagegen in die Röhre: Updates kommen zwar weiterhin, echte Highlights aber oft nur noch gegen Aufpreis.
Apple setzt weiter auf Services
Für Apple ist das Creator Studio Teil der bekannten Strategie, Hardware-Umsätze mit wiederkehrenden Service-Einnahmen zu ergänzen.
Nach iCloud+, Apple Music oder TV+ reiht sich nun ein weiteres Abo ein – speziell für Kreative.
Die Abo-Müdigkeit wächst
So sinnvoll manche Funktionen sind: Das Gefühl, ständig zur Kasse gebeten zu werden, nervt. Gerade langjährige Nutzer fragen sich, warum Grundfunktionen plötzlich hinter einer Paywall verschwinden.
Kreativitäts-Boost oder Abo-Overkill? Diese Debatte dürfte Apple noch länger begleiten.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

