Die erste Staffel von „Bad Monkey“ auf Apple TV war eng mit Florida verbunden.
Die Handlung spielt in den Florida Keys, basierend auf einem Roman von Carl Hiaasen. Entsprechend wurde die Staffel auch vollständig vor Ort gedreht.
Für die zweite Staffel ändert sich das nun. Deren Produktion zieht größtenteils nach Kalifornien um. Ausschlaggebend ist ein Steuerzuschuss in Höhe von 20,6 Millionen US-Dollar, den die Serie von der California Film Commission erhält.
Dreh soll in LA fortgesetzt werden
Der Großteil der Dreharbeiten, darunter Studio- und Innenaufnahmen, soll im Raum Los Angeles stattfinden. Um die Atmosphäre der Florida Keys nicht völlig zu verlieren – die weiter fiktiver Schauplatz bleibt –, sind einzelne Außenaufnahmen in Florida geplant.

„Bad Monkey“ wird Teil eines umfangreichen Förderprogramms: Insgesamt wurden zehn Produktionen mit Steuervergünstigungen in Höhe von zusammen 108,6 Millionen US-Dollar bedacht.
Kalifornien vergibt pro Jahr regulär rund 330 Millionen US-Dollar an Film- und Serienproduktionen, eine Summe, die angesichts der schwachen Erholung der Branche nach den Autorenstreiks im Jahr 2023 künftig noch deutlich steigen könnte.
Am Ende entscheidet das Geld
Auch weitere Apple-TV+-Projekte profitieren von den Zuschüssen. Es zeigt sich daran, wie stark Steueranreize mittlerweile darüber entscheiden, wo große Serienproduktionen realisiert werden – selbst dann, wenn der ursprüngliche Schauplatz fest zur Identität einer Serie gehört.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple TV




