Der Messenger Threema, der bislang als unabhängiges Schweizer Unternehmen betrieben wurde, wurde verkauft.
Die Gründer und bisherigen Eigentümer haben ihre Anteile abgegeben, wodurch ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat.
Was bedeutet das genau? Wir klären die wichtigsten Fragen.
Wer hat Threema übernommen?
Details zur neuen Eigentümerstruktur sind öffentlich nur teilweise bekannt, aber es ist eindeutig, dass ein externer Investor oder ein anderes Unternehmen die Kontrolle übernommen hat. Die genaue Identität und strategischen Ziele des Käufers wurden nicht vollständig offengelegt.
Warum ist das für Nutzer relevant?
Threema gilt seit Jahren als datenschutzfreundliche Alternative zu großen Messengern, da es ohne verpflichtende Telefonnummer funktioniert und keine Nutzerdaten sammelt. Viele Anwender sind jetzt unsicher, ob dieser Kurs weiterhin gilt. Ein Eigentümerwechsel kann Veränderungen bei Strategie, Datenschutz und Produktentwicklung mit sich bringen.
Ändert sich der Datenschutz jetzt?
Zum jetzigen Zeitpunkt hat Threema betont, dass der Grundsatz „Datenschutz als zentrales Versprechen“ erhalten bleibt. Konkrete Änderungen der Datenverarbeitung wurden bisher nicht angekündigt. Dennoch beobachten wir künftig die Entwicklung genau, da neue Eigentümer in Zukunft andere Prioritäten setzen könnten.
Welche Folgen könnte der Verkauf haben?
Kurzfristig dürfte sich für Nutzer wenig ändern. Langfristig sind mögliche Auswirkungen denkbar, etwa neue Funktionen, veränderte Monetarisierungs-, also Abo-Modelle oder eine stärkere Integration in andere Dienste. Auch strukturelle Anpassungen im Unternehmen sind möglich.
Muss ich jetzt etwas tun?
Aktuell besteht keine Notwendigkeit für aktive Schritte. Die App funktioniert weiterhin wie zuvor, und es gibt keine Pflicht für Datenübertragungen oder neue Einwilligungen.
Wie reagiert die Community?
Die Reaktionen sind gemischt. Einige Nutzer zeigen sich besorgt hinsichtlich künftiger Datenschutzstandards, auch hinsichtlich ihrer Sicherheit. Andere sehen den Verkauf als Chance, dass Threema finanziell gestärkt wird und somit langfristig wettbewerbsfähiger bleibt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Threema; Header Pixabay


