Kälte-Schock vermeiden: Eure Geräte brauchen besondere Pflege.
Die Tech-Experten von Heise zeigen Euch, wie Ihr Euer iPhone und andere Apple-Geräte sicher durch Frost und Schnee bringt. Moderne Smartphones sind zwar robuster als früher, doch extreme Kälte bleibt eine Herausforderung.
Display und Touchscreen: OLED ist euer Freund
Glück für iPhone-Nutzer: OLED-Displays kommen mit Minusgraden deutlich besser zurecht als alte LCD-Panels. Bei extremem Frost kann die Touch-Empfindlichkeit aber leiden.
Aktiviert in den Einstellungen den Handschuhmodus oder nutzt Handschuhe mit leitenden Fingerspitzen – so müsst Ihr Eure Hände nicht der Kälte aussetzen.
Akku-Schutz: Wärme ist Trumpf
Der kritischste Punkt ist der Akku. Unterhalb von 0°C wird das Elektrolyt zäh, die Kapazität bricht ein. Tragt das iPhone deshalb körpernah in der Innentasche statt außen oder im Rucksack.
Lasst es niemals im kalten Auto liegen! Hat sich das Gerät kältebedingt abgeschaltet, wartet mit dem Laden, bis es bei Raumtemperatur langsam aufgewärmt ist.
UK snow: how your phone signal and WhatsApp is affected by freezing weather – how to protect device https://t.co/r0jxKGSq2q
— The Scotsman (@TheScotsman) January 6, 2026
Kondenswasser: Die unsichtbare Gefahr
Trotz IP68-Schutz droht Gefahr durch Kondenswasser bei schnellen Temperaturwechseln. Kommt Ihr aus der Kälte, legt das iPhone nicht auf die Heizung!
Lasst es stattdessen behutsam aufwärmen. Bei Schnee und Nässe hilft eine Schutzhülle oder im Notfall eine einfache Plastiktüte.
Im Notfall: Geduld bewahren
Wurde das Gerät nass, schaltet es aus und entfernt die SIM-Schublade. Kein Föhnen, kein Pusten!
Klopft Feuchtigkeit vorsichtig heraus und lasst alles mindestens einen halben Tag trocknen, bevor Ihr es wieder einschaltet.
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