Beim M1-iMac kommt es vermehrt zu fehlerhaften Linien auf dem Display, Apple hilft nicht.
Der erste iMac mit M-Prozessor kam 2021 auf den Markt und seit 2024 gibt es vermehrte Berichte darüber, dass bei vielen Käufern bleibende, horizontale Linien auf dem Bildschirm entstehen: Sogenannte „Black Lines“.
Nutzer starten Kampagne für ein Austauschprogramm
Der Defekt soll etwa nach zwei Jahren auftreten – also meist nach Ablauf der Gewährleistung. Apple reagiert einzelfallbezogen:
Mal gibt es aus Kulanz einen kostenlosen Austausch des Displays, mal kostet die Reparatur 700 Dollar. Allein im Apple-Support-Forum haben 1300 Käufer angegeben, dieses Problem zu haben.
Die Betroffenen haben eine Kampagne mit extra Website gestartet (iMacUsersVoice.com), um ein generelles Austauschprogramm zu erwirken. Die „Stop the Black Lines Defect“-Bewegung fordert, dass Apple jeden iMac mit diesem Defekt kostenfrei ersetzt.
Verursacht ein günstiges Flexkabel das Problem?
Es gibt Vermutungen, dass der Defekt von einem überhitzenden Hochspannungs-Flexkabel herrührt. Das Kabel ist sehr günstig, die Reparatur trotzdem sehr teuer. Durch ein Softwareupdate lässt sich das Problem zumindest nicht lösen.
Solltet ihr einen iMac mit M1-Prozessor besitzen oder euch zulegen wollen, achtet am besten auf diese Display-Linien. Ob das Problem auch auf neueren Modellen mit M3- oder M4-Chip auftritt, ist noch unbekannt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

