Speicherpreise drücken den Markt – aber Cupertino bleibt gelassen.
TrendForce senkt die Prognose für Notebook-Verkäufe 2026 drastisch: Statt Wachstum erwartet die Analysefirma einen Rückgang um 5,4 Prozent auf 173 Millionen Geräte.
Schuld sind explodierende Speicherpreise, die Herstellern die Gewinnmargen verhageln. Im schlimmsten Fall könnte der Absatz sogar um über 10 Prozent einbrechen.
Cupertinos Trümpfe: Einkaufsmacht und Flexibilität
Apple steht trotzdem besser da als Dell, HP und Co. Der Grund: Die integrierte Lieferkette und starke Verhandlungsposition verschaffen dem Konzern mehr Spielraum.
Große, planbare Bestellmengen sichern Apple Vorrang bei Speicherlieferanten. Auch IDC bestätigt: Langfristige Verträge und Finanzreserven helfen, Engpässe zu umschiffen.
Günstiges MacBook könnte 2026 punkten
Für Frühjahr 2026 wird ein Budget-MacBook mit iPhone-SOC erwartet. TrendForce glaubt, dass attraktive Preise trotz widriger Umstände für solide Verkaufszahlen sorgen könnten.
Apple better positioned than rivals as 2026 notebook shipments face decline: report https://t.co/quRgJ04lju by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) December 30, 2025
Allerdings warnt IDC: RAM-Upgrades bei Pro-Modellen dürften ausbleiben – 12 GB statt 16 GB bleiben Standard.
Smartphone-Markt ebenfalls betroffen
Die Speicherkrise trifft auch Android-Hersteller hart. Während Apple durch Vorverträge abgesichert ist, müssen andere Anbieter wohl Specs kürzen oder Preise erhöhen.
Die Demokratisierung von Premium-Features bei günstigen Geräten dreht sich um.
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