Der Atem könnte der Schlüssel zur Glukose-Überwachung werden.
Seit der ersten Watch träumt Apple von einer nicht-invasiven Blutzuckermessung am Handgelenk.
Über ein Jahrzehnt später ist die Funktion noch immer nicht Realität. Doch ein neues Gerät könnte den Durchbruch bringen.
Warum Blutzucker-Monitoring so wichtig ist
Mehr als zehn Prozent der Erwachsenen weltweit haben Diabetes, fast die Hälfte weiß nichts davon. Früherkennung rettet Leben, doch bisherige Messgeräte erfordern einen kleinen Stich in die Haut.
Nur Risikopatienten nutzen das regelmäßig. Eine schmerzfreie Lösung in einem Massenprodukt wie der Apple Watch könnte Millionen Menschen helfen.
Atem-Analyse statt Nadelstich
Ein vielversprechender Ansatz misst Aceton im Atem, ein Diabetes-Marker. Das Start-up PreEvnt hat mit „Isaac“ ein münzgroßes Anhänger-Gerät entwickelt, das volatile organische Verbindungen analysiert.
Apple Watch blood sugar monitoring a step closer as new tech launches https://t.co/AtwchdCWhU by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) January 8, 2026
Nutzer atmen einfach aus – der Test dauert nur Sekunden.
Klinische Studien laufen bereits
An der Indiana University testen Forscher Isaac an Jugendlichen mit Typ-1- und Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes.
Die FDA-Zulassung könnte 2026 erfolgen. Kontinuierliche Messung ist zwar nicht möglich, doch für tägliche Checks reicht die Technik.
Apple Watch könnte profitieren
Die größte Hürde: Miniaturisierung. Isaac ist fast so groß wie eine Apple Watch selbst.
Doch gelingt die FDA-Zulassung, wäre das ein starkes Signal für die Machbarkeit – und könnte Apples langjährigen Traum einen Schritt näherbringen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

