iTopnews-Leser kennen die Gerüchte um Intels Comeback als iPhone-Chipfertiger seit Anfang Dezember 2025.
Heute befeuert nun auch der bekannte Analyst Jeff Pu die Spekulationen, die seit über einem Monat im Raum stehen.
Apple erwägt angeblich Rückgriff auf Intel-Chips für iPhone
Der Konzern könnte für kommende iPhone-Generationen wieder Intel-Prozessoren in Betracht ziehen. Dies widerspricht der bisher klaren Linie, ausschließlich eigene Apple-Silicon-Chips zu verwenden, die seit dem A4-Zeitalter und insbesondere mit den M-Serien in Macs große Erfolge erzielten.
Hintergrund der Spekulationen
Die aktuellen Gerüchte basieren auf Einschätzungen von Analysten, die sich auf Gespräche mit Zulieferern und Beobachtungen im Chip-Ökosystem stützen.
Demnach soll Apple angesichts wachsender Produktionsherausforderungen, steigender Entwicklungskosten und komplexer technischer Anforderungen prüfen, ob eine erneute Zusammenarbeit mit Intel für bestimmte iPhone-Modelle oder Teile der Chip-Architektur sinnvoll sein könnte.
Apple und die eigene Chip-Philosophie
Apple hat in den letzten Jahren massiv in die eigene Chip-Entwicklung investiert: Die A-Serien der iPhones und iPads gelten als Leistungs- und Effizienzmaßstab im Smartphone-Bereich. Mit dem Wechsel zu eigenen Prozessoren konnte sich Apple unabhängig von externen Anbietern machen und enge Integration zwischen Hardware und Software erreichen – ein zentraler Vorteil gegenüber Wettbewerbern.
Gründe für eine mögliche Rückkehr
Warum also der mögliche Blick zurück zu Intel? Analysten nennen mehrere Faktoren: Produktionsengpässe bei Apple-Foundries, mögliche Verzögerungen bei zukünftigen Chipdesigns sowie der immense Druck, jedes Jahr neue Leistungs- und Effizienzsteigerungen zu liefern.
Intel hat in den letzten Jahren Fortschritte bei Fertigung und Architektur gemacht, die Apple nun als Option betrachten könnte, um Zeit und Ressourcen zu sparen.
Was würde das für euch iPhone-Nutzer bedeuten?
Sollte Apple tatsächlich Intel-Chips in iPhones einsetzen, würde dies einen Paradigmenwechsel bedeuten. Nutzer könnten zukünftig Geräte sehen, in denen klassische x86-Architektur von Intel zum Einsatz kommt, statt ARM-basierter eigener Designs.
Dies hätte nicht nur Auswirkungen auf Leistung und Energieeffizienz, sondern auch auf die Software-Kompatibilität, Entwickler-Ökosysteme und langfristige Updates.
Reaktionen aus der Branche
In Analystenkreisen wird die mögliche Rückkehr zu Intel unterschiedlich bewertet: Einige sehen darin eine pragmatische Entscheidung, um Lieferketten und Entwicklungsrisiken zu minimieren. Andere halten den Schritt für unwahrscheinlich, da Apple durch eigene Entwicklung ein klar erkennbares Alleinstellungsmerkmal im Markt besitzt. Ein Wechsel würde dieses Alleinstellungsmerkmal zumindest temporär abschwächen.
Apple selbst schweigt
Apple hat die Gerüchte bislang nicht offiziell kommentiert und hält sich traditionell bei Spekulationen rund um zukünftige Produkt- und Chip-Strategien bedeckt.
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