Der nächste Leistungssprung wirkt gigantisch. Doch er kommt mit einem Haken.
Für das in den nächsten Wochen erwartete MacBook Pro mit M5 Max kursieren derzeit beeindruckende Prognosen.
Hochrechnungen auf Basis der bisherigen M-Chip-Generationen deuten auf rund 4.500 Punkte im Single-Core-Test und über 31.000 Punkte im Multi-Core-Benchmark hin.
Damit würde sich der M5 Max leistungsmäßig in Regionen bewegen, die bislang Desktop-Prozessoren wie AMDs Threadripper vorbehalten waren.
GPU erstmals über 250.000 Punkte?
Besonders spektakulär fällt die Vorhersage für die Grafikleistung aus. Der M5 Max könnte laut Schätzungen als erster Apple-Chip die Marke von 250.000 Punkten im Geekbench-6-Compute-Test knacken – mit nur 40 GPU-Kernen.
Zum Vergleich: Selbst der M3 Ultra mit 80 Kernen blieb knapp darunter. Das unterstreicht das hohe Entwicklungstempo bei Apple Silicon.
Vergleich mit Nvidia-Grafikchips
Auch praxisnähere GPU-Tests wie Steel Nomad sprechen eine klare Sprache: Der M5 Max soll leistungsmäßig in der Nähe einer mobilen GeForce RTX 4070 liegen.
M5 Max MacBook Pro predicted to deliver ‚astounding‘ Geekbench scores https://t.co/T24ajXrzV2 by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) January 19, 2026
Schon der kleinere M5 würde demnach auf RTX-4050-Niveau kommen – bemerkenswert für ein Notebook ohne dedizierte Grafikkarte.
Kauf gut abwägen
So verlockend der M5 Max klingt: Wer nicht dringend upgraden muss, sollte eher abwarten.
Denn bereits für Ende 2026 gilt ein komplett neu gestaltetes MacBook Pro mit M6, erstmals mit OLED-Display und Touchscreen, als wahrscheinlich. Und wenn Ihr schon Tausende von Euro für ein neues MacBook Pro ausgebt, wollt Ihr Euch das wahrscheinlich nicht entgehen lassen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

