Tim Cook will langfristig kürzer treten – sein Nachfolger steht bereit.
Die New York Times porträtiert jetzt Hardware-Chef John Ternus als Topkandidat für die Apple-CEO-Nachfolge.
Wenn Ihr den womöglich künftigen Boss in Cupertino näher kennenlernen wollt, ist das Portrait sehr lohnenswert – übrigens kostenlos und ohne Paywall.
Der seit 2001 bei Apple tätige Manager zeichnet sich demnach durch seinen vorsichtigen, produktorientierten Führungsstil aus.
Cleveres Kostenmanagement
Ternus balanciert laut NYT geschickt zwischen Innovation und Kostenkontrolle – etwa bei der Entscheidung, LiDAR-Sensoren nur in iPhone-Pro-Modellen zu verbauen.
Tim Cook (65) hat laut Insidern gegenüber Führungskräften geäußert, dass er seine Arbeitsbelastung reduzieren möchte – auch wenn er wg. Trump noch bis 2029 im Amt bleiben könnte.
Apple beschleunigt deshalb die Nachfolgeplanung. Nach seinem Rücktritt dürfte Cook als Aufsichtsratsvorsitzender weitermachen.
Weitere Kandidaten im Spiel
Neben Ternus gelten Craig Federighi (Software), Eddy Cue (Services), Greg Joswiak (Marketing) und Deirdre O’Brien (Retail) als mögliche Nachfolger.
A profile of Apple SVP John Ternus, the head of hardware engineering, who sources say is the front-runner to succeed Tim Cook, who wants to reduce his workload (New York Times)https://t.co/ijCY8OtGbqhttps://t.co/g4bNxFoOdr
📥 Send tips! https://t.co/wlNZvXtJTU
— Techmeme (@Techmeme) January 8, 2026
Ternus fehlt allerdings Erfahrung in Politik und Policy-Fragen, die für den CEO-Posten wichtig sind.
Ternus‘ Erfolge
Der Hardware-Spezialist trieb das iPhone Air, den Wechsel zu Apple-eigenen Mac-Chips und Experimente mit faltbaren iPhones voran. Er gilt – ähnlich wie Cook – eher als Produktpfleger denn als Gestalter visionärer neuer Kategorien.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

