Eine Apple-Legende packt aus und lässt wenig Gutes am aktuellen Kurs.
Tony Fadell, der „Vater des iPod“, der angeblich gern Tim-Cook-Nachfolger werden würde, spart im „Newcomer Podcast“ nicht mit Kritik. Die aktuelle Vermarktung von Apple Intelligence bezeichnet er als „Marketing-Bullshit“.
Er findet, Apple solle lieber zum alten Credo zurückkehren: weniger versprechen, mehr liefern. Während er Standalone-Gadgets wie den Humane Pin als Fehlschlag sieht, traut er Apple Erfolg mit Wearables zu, die das iPhone ergänzen, statt es zu ersetzen.
Jony Ives geheimes Projekt
Spannend ist Fadells Prognose zu OpenAI: Er erwartet ein Device wie eine Brille oder einen smarten Stift, entworfen von Jony Ive. Ziel sei es, Sensordaten direkt zu erfassen und Apples restriktive Datenschutz-Hürden zu umgehen.
Das verpatzte Apple Car
Das größte Versäumnis sieht Fadell beim eingestellten Autoprojekt. Laut ihm wollte Steve Jobs ein erschwingliches „Auto für das Volk“ für urbane Räume.
‚Father of the iPod‘ says Apple screwed up AI and should have kept going with the car https://t.co/mddXRmnYSN #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) January 30, 2026
Apple habe sich jedoch in der Entwicklung eines autonomen SUVs verzettelt. Stattdessen hätte man Mobilität grundlegend neu definieren müssen, wie einst die Musikindustrie mit dem iPod.
Ruf nach dem iPod-Comeback
Fadell, der Apple 2008 verließ und später Nest gründete, schlägt sogar eine Rückkehr des iPods vor.
Heute agiert er als Berater und sieht Apple an einem Scheideweg: Er hofft, dass das Unternehmen zu seinen Wurzeln zurückfindet und Produkte entwickelt, die den Alltag wirklich revolutionieren, statt nur Trends hinterherzulaufen.
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