Apple Creator Studio ist gestartet und ihr könnt es vielleicht länger kostenlos testen, als ihr denkt.
Beim Creator Studio bekommt ihr 10 Professionelle Apps, die bei Apple einzeln sonst teils hunderte Euro kosten, zu einem monatlichen Preis von 12,99 €. Wie fair dieser Preis ist, haben wir erst hier analysiert.
Pixelmator Pro jetzt für das iPad – aber nur im Abo
Tipp für Tabletbesitzer: Während es für Pages, Numbers, Keynote, Freeform, Final Cut Pro und Logic Pro bereits für Mac und iPad gibt, bekommt jetzt auch endlich Pixelmator Pro eine iPad-Version. Allerdings nur für Abonnenten vom Creator Studio.
In der App wurden alle Funktionen für die Touch-Bedienung optimiert, zudem gibt es einen Pencil-Support. Mithilfe der iCloud könnt ihr Projekte auf dem Mac beginnen und auf dem iPad weiterführen (oder umgekehrt).
Mit dem neuen Verkrümmungswerkzeug könnt ihr Bilder, Text und mehr verformen und z.B. auf eine wehende Flagge setzen.

Apple Creator Studio 3 Monate kostenlos – so geht’s
Eigentlich bietet Apple nur einen kostenlosen Probemonat. Der Trick, um an mehr kostenlose Monate zu kommen: Geht in den Mac App Store, dort wird oben auf der Startseite eine großflächige Werbung für Apple Creator Studio angezeigt. Dort müsst ihr auf jeden Fall was ausprobieren:
Tests zeigen: Wer kürzlich ein iPad oder einen Mac gekauft hat, erhält Creator Studio bis zu 3 Monate kostenlos. Selbst wenn der letzte Kauf schon ein paar Monate her ist, erhalten viele Interessenten von Apple die drei kostenlosen Monate. Checkt es auf jeden Fall mal aus, wenn ihr euch für Apple Creator Studio interessiert.
Was wir an Creator Studio kritisieren müssen
Ihr wisst es: Bisher gab es Pages, Keynote und Numbers generell kostenlos. Der volle Funktionsumfang stand ausnahmslos für alle bereit. Das ändert sich nun. Premium-Vorlagen und weitere Inhalte sind nur im Abo verfügbar und nicht in den einzelnen Basic-Apps. Somit werden ehemals kostenlose Apps zu Freemium-Apps.
Apple formuliert es so:
„Du kannst Keynote, Pages, Numbers und Freeform weiterhin kostenlos nutzen. Und obwohl diese Apps für alle kostenlos bleiben, bietet ein Apple Creator Studio Abonnement Premium-Vorlagen, eine Bibliothek mit hochwertigen lizenzfreien Fotos und Grafiken sowie leistungsstarke KI Features.“
Was Apple auch nicht verrät
Erhalten die Freemium-Versionen überhaupt noch mal neue Funktionen in den nächsten Monaten. Noch krasser formuliert: Spendiert der Konzern den Freemium-Apps überhaupt noch mal Updates? Man weiß es nicht, Apple schweigt an dieser Stelle.
Klar ist nur soviel: Wer das Abo nicht bucht, dem werden KI-Funktionen vorenthalten. Dazu gehört etwa das Erstellen von Präsentationen aus Texten oder Sprach-Notizen.
Generell lohnt sich Apple Creator Studio für alle, die bisher noch wenige der im Bundle erhältlichen Apps gekauft haben und ihre Kreativität vielfältig im Beriech Video, Bild und Audio ausleben wollen. Die Apps lassen sich aber wie beschrieben (bis auf Pixelmator Pro für das iPad) mit Funktionseinschränkungen einzeln kaufen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple
