Wenn KI plötzlich heimlich im Hintergrund klickt, wird Surfen zur Blackbox.
Google erweitert Chrome um „Auto Browse“ – einem Assistenten, der selbstständig Tabs öffnet, Formulare ausfüllt und Infos zusammensucht.
Nutzer sehen Gemini nun im Sidepanel, verbunden mit Gmail, Maps, YouTube oder Shopping. Bilder lassen sich direkt im Browser bearbeiten.
KI übernimmt das Steuer
Der Agent arbeitet theoretisch wie ein eigener Mauszeiger: Er klickt, sucht, füllt aus – und markiert aktive Tabs mit einem Funkel-Icon.
Pro-Abonnenten dürfen 20 Aufgaben täglich starten, Ultra-Kunden 200.
Kontrolle oder Kontrollverlust?
Doch das Ganze läuft nicht lokal. Jede automatisch gesteuerte Seite wird zu Googles Servern gestreamt.
Now Chrome is even better with major updates to Gemini in Chrome. Easier to use. More personalized. And more helpful than ever, with Gemini 3. 🎢
Discover the newest features: https://t.co/LEzeP0biPV
Available in the U.S., auto browse for Google AI Pro and Ultra subscribers. pic.twitter.com/eHrxgw1oFf
— Chrome (@googlechrome) January 28, 2026
Was genau gespeichert oder für Trainingszwecke genutzt wird, bleibt unklar. Google spricht nur von „temporärem Logging“ und verweist auf bekannte Richtlinien.
Für Apple-Fans ein No-Go?
Gerade wer Wert auf Privatsphäre legt, dürfte zweimal überlegen, bevor er Google eine komplette Browsing-Session überlässt.
Kaufen darf der Agent zwar nicht selbst, doch er führt bis zur Kasse. Ein Komfortversprechen – aber zu welchem Preis?
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Google

