Der US-Bundesstaat New Jersey hat eine Untersuchung gegen Apple beendet.
Es wurden Verstöße gegen Verbraucherschutzvorschriften festgestellt. Wie das Büro vom Staatsanwalt Matthew J. Platkin mitteilt, muss Apple eine zivilrechtliche Strafe in Höhe von 150.000 US-Dollar zahlen und verpflichtet sich zu Änderungen bei der Preis- und Rückerstattungskennzeichnungin seinen Stores.
Fehlende Preisangaben und Richtlinien
Bei Nachkontrollen in elf Apple Stores stellten die Behörden fest, dass an Ausstellungstischen und bei Zubehör teilweise Preisangaben fehlten.
Zudem waren Rückerstattungsrichtlinien nicht überall gut sichtbar angebracht, etwa an Kassen oder Eingängen.
Die Überprüfungen gehen auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 2017 zurück, in der Apple bereits verpflichtet worden war, Preise dauerhaft klar auszuweisen.

Die Behörden kritisieren Apples frühere Praxis, Preise primär über digitale Anzeigen auf Geräten zugänglich zu machen. Kunden mussten diese teilweise erst aktiv bedienen, um den Preis zu sehen – ein Vorgehen, das nach Ansicht des Staates gegen geltendes Recht verstößt.
Im Rahmen des Vergleichs muss Apple künftig sicherstellen, dass Preise direkt am Produkt, auf dem Display bei minimaler Interaktion oder in der direkten Nähe klar erkennbar sind.
Kein Preischeck mehr an Geräten
Außerdem dürfen Kunden nicht mehr gezwungen sein, Geräte zu bedienen, um Preise zu erfahren. Rückerstattungsbedingungen müssen gut sichtbar am Produkt, an den Kassen oder an den Eingängen angebracht werden.
Eine Stellungnahme von Apple zu der Entscheidung liegt bislang nicht vor.
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