Im Februar ist Apples Datenbrille Vision Pro zwei Jahre auf dem Markt – und sie sorgt auch 2026 für Diskussionen.
In der Öffentlichkeit gilt die Vision Pro als teurer Flop. Doch im direkten Vergleich zur Meta Quest liest sich das Bild differenzierter.
Weltweit hat Apple bis Oktober 2025 nach aktuellen Zahlen rund eine Million Headsets abgesetzt.
Den Umsatz pro Exemplar hätte Meta gern
Nach dem M5‑Refresh kamen noch einmal 45.000 Stück dazu. Im vierten Quartal 2025 setzte Apple mit der Brille 157,5 Millionen US‑Dollar um – bei nur etwa einem Zehntel der Stückzahlen, die Meta mit der Quest benötigt, um auf denselben Umsatz zu kommen.
Apple dreht den Werbehahn zu
Jüngste Entwicklung ist, dass Apple das Marketingbudget für die Vision Pro in Märkten wie den USA und Großbritannien angeblich um bis zu 95 Prozent reduziert.
Auch die Produktion soll jetzt stark gedrosselt werden.
A new report on Apple Vision Pro filled with old data suggests the headset is a „rare failure“ for Apple, that is, if you consider $157 million in revenue in a single quarter a failure.#Apple
— AppleInsider (@appleinsider) January 1, 2026
Zu teuer, zu schwer, zu wenige Apps
Analysten sehen die Hauptprobleme in Preis, Komfort und Ökosystem. In Deutschland startet die Vision Pro bei 3.699 Euro. Gleichzeitig klagen Nutzer über das Gewicht, und speziell angepasste Apps bleiben rar.
Strategieprodukt statt Massenhit
Apple selbst schweigt zu offiziellen Zahlen und positioniert die Vision Pro weiter als frühen Einstieg in „spatial computing“.
Rund eine Million aktive Nutzer und ein zehnmal höherer Umsatz pro Exemplar als Meta sprechen gegen einen Totalausfall – auch wenn die drastische Kürzung des Werbebudgets zeigt, dass Apple die Erwartungen offenbar nachjustiert.
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