Wer jetzt zugreift, zahlt doppelt. Besser abwarten oder schnell kaufen?
Nach RAM haben sich nun auch Festplatten und SSDs binnen vier Monaten drastisch verteuert. HDDs kosten im Schnitt 46 Prozent mehr als noch im September 2025, SSDs sogar 74 Prozent.
Beispiel: Die Seagate BarraCuda mit 24 TB kletterte von 296 auf zeitweise 620 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus (1 TB) verdoppelte sich von 80 auf 166 Euro.
Rechenzentren kaufen den Markt leer
Schuld ist der KI-Boom. Microsoft, Amazon und OpenAI bauen ihre Rechenzentren massiv aus und verschlingen Petabytes an Speicherkapazität für das Training ihrer KI-Modelle. Die Nachfrage explodiert regelrecht.
Hersteller warnen vor langen Lieferzeiten
Western Digital warnte Kunden bereits im Dezember vor Preissteigerungen. Bei Enterprise-HDDs für Rechenzentren verlängern sich Lieferzeiten auf ein Jahr.
SSD prices are soaring right now along woth RAM, riding the wave with $Sandisk 💪 pic.twitter.com/JYxiRCfgYa
— Neel Kukreti (@NeelKukreti) January 12, 2026
Die Hersteller konzentrieren sich zudem auf hochkapazitive Enterprise-Modelle, was das Angebot für Endverbraucher weiter verknappt.
Entspannung? Fehlanzeige
Marktforscher sehen keine baldige Besserung.
Noch hat Apple die Preise nicht erhöht – was innerhalb eines Produktzyklus auch ungewohnt wäre. Die nächsten Modelle von MacBook & Co. könnten aber bereits spürbar teurer werden.
Dann sollten Mac-User Speicher-Upgrades überdenken oder auf externe Lösungen ausweichen – solange diese noch bezahlbar sind.
Es gibt sie noch, die Schnäppchen bei Festplatten
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

