Die nächste Preisexplosion trifft Euer Portemonnaie härter als gedacht.
Der Hunger nach KI-Chips bringt die gesamte Tech-Branche ins Wanken. Während Amazon, Google & Co. sich mit langfristigen Verträgen die verfügbaren Speicherchips für ihre Rechenzentren sichern, gehen „normale“ Hardware-Hersteller zunehmend leer aus.
Die Folge: Analysten erwarten Preissteigerungen von 10 bis 20 Prozent für Smartphones, Laptops und Tablets im Jahr 2026.
RAM-Preise explodieren um 60 Prozent
Samsung und SK Hynix, die zusammen 70 Prozent des Marktes kontrollieren, haben bereits reagiert: Manche Speicherpreise kletterten um satte 60 Prozent.
TrendForce rechnet für das letzte Quartal 2025 mit einem DRAM-Preisanstieg von 50 bis 55 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Der Grund: Hersteller konzentrieren sich auf lukrativere High-Bandwidth-Memory-Module für KI-Anwendungen.
Industrie-Veteranen schlagen Alarm
Dell-Manager Jeff Clarke warnt, noch nie solch rasante Kostensteigerungen erlebt zu haben.
Analysts warn AI demand could push consumer tech prices up 20%
– AI’s appetite for chips is squeezing the markethttps://t.co/mJodlEQg2W pic.twitter.com/4Le0AG4mEJ— TechSpot (@TechSpot) January 2, 2026
Lenovo hortet bereits Chips, Xiaomi rechnet mit dramatischen Engpässen. „Der Markt ist verrückt“, fasst Analyst Daniel Kim von Macquarie zusammen.
Käufer würden verzweifelt versuchen, sich Speicher zu sichern – beinahe egal, zu welchem Preis.
Entspannung frühestens 2027
Zwar investieren Samsung und SK Hynix Milliarden in neue Produktionsanlagen. Doch Fabriken brauchen zwei bis drei Jahre Bauzeit.
Citigroup-Analyst Peter Lee erwartet daher eine Verschärfung der Lage: „Die Vorratshaltung wird 2026 noch schwieriger.“
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

