Kurz vor Apples Aktionärsversammlung flammt die Diskussion um die starke China-Abhängigkeit des Konzerns erneut auf.
Nach Apples Empfehlung legt eine aktivistische Investorengruppe mit Blick auf den 24. Februar, an dem die Aktionärsversammlung um 8 Uhr Ortszeit in Cupertino beginnt, nun nach. Das National Legal and Policy Center (NLPC) hat eine neue Stellungnahme bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und ruft Aktionäre dazu auf, die geforderte Prüfung zu unterstützen.
China-Lieferketten auf dem Prüfstand
Ziel der Initiative ist ein Bericht, der Risiken und Kosten von Apples langjähriger Produktions- und Lieferkettenbindung an China systematisch analysiert.
Das NLPC argumentiert, Apples bestehende Offenlegungen reichten nicht aus, um die finanziellen und geopolitischen Risiken transparent zu bewerten – insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und China sowie früherer Handelskonflikte.

Apple selbst lehnt den Vorschlag ab. Der Konzern verweist darauf, bereits umfassend über seine internationalen Aktivitäten zu informieren, und warnt davor, dass ein solcher Bericht das operative Geschäft und strategische Entscheidungen unangemessen einschränken könnte.
Abstimmung auf der Hauptversammlung geplant
Für das NLPC ist es nicht der erste Vorstoß dieser Art: Bereits 2023 unterstützte die Gruppe eine ähnliche Initiative mit Fokus auf geopolitische und menschenrechtliche Risiken in China. Nun liegt die Entscheidung erneut bei den Aktionären. Über den Antrag wird auf Apples virtueller Hauptversammlung am 24. Februar 2026 abgestimmt.
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