Gerade auf X kursieren immer mehr Fotos von Nacktbildern, die Elon Musks KI Grok erstellt.
Wir hatten bereits darüber berichtet, dass es mit der KI Grok relativ einfach möglich ist, fotorealistische Nacktbilder basierend auf einem Foto einer echten Person zu erstellen. Elon Musk ist gegen jegliche Form der Zensur und sperrt Anfragen weniger konsequent als ChatGTP, Google und Co.
Betroffene Frauen berichten
In einem Artikel des US-Magazins Rolling Stone kommen jetzt Frauen zu Wort, die sich selbst beim Scrollen durch X komplett nackt oder in sehr erotischen Posen bzw. Szenen gesehen haben.
Sie berichten von dem Schock, den man in so einer Situation erlebt und welche Konsequenzen sie aus dem Vorfall gezogen haben.

Einige haben den Entschluss gefasst, keine Bilder von sich selbst mehr auf Social Media zu teilen, weil jedes Foto der Ausgangspunkt eines KI-Nacktbildes sein könnte. Auch ist das Vertrauen in die Plattform X, auf der sich die Inhalts dank fehlender Moderation am besten verbreiten, erschüttert.
Forderungen nach einer Sperrung im App Store wird laut
Gegen die Verbreitung solcher Bilder kann man nur schwer vorgehen – oft stammen sie von Accounts, die KI-generierte Nacktfotos unterschiedlicher Frauen posten. Wichtig dabei: Natürlich kann die KI nur vermuten, wie die Person auf einem Foto ohne Kleidung aussehen könnte – die Bilder zeigen keine echten nackten Körper.
Immer mehr Nutzer, Organisationen und Politiker fordern jetzt ein konsequentes Handeln. Die Gruppe UltraViolet hat einen offenen Brief an Google und Apple veröffentlicht, der von 28 zivilen Organisationen unterschrieben wurde. Auch US-Senatoren schlossen sich an. Darin wird die Forderung laut, Grok und X aus den App Stores zu werfen, weil sie gegen die Richtlinien der Betreiber verstoßen.
Hilft Elon Musk die Beziehung zu Trump?
Sowohl Apple als auch Google haben bisher nicht reagiert. Trotz der schwerwiegenden Verletzung der Rechte der Privatsphäre der Betroffenen haben beide Firmen die App X bzw. die KI Grok nicht aus dem App Store entfernt.
Immer wieder wird gemutmaßt, das X trotz der Missachtung der App-Store-Regeln in den Stores bleibt, weil Elon Musk gute Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump pflegt, genauso wie die Bosse von Apple und Google.
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