Wie schlägt sich Apples sofort verfügbares Abo „Creator Studio“?
Wir haben bereits ausführliche Vergleiche zu Adobes Software gezogen. Die Analyse hängen wir unten noch mal an. Zuvor aber als Update der Blick auf die ersten Hands-on Videos, die gerade eingetrudelt sind.
Pages, Keynote und Numbers mit iOS-26-Updates
Apple hat Pages, Keynote und Numbers für iOS 26, iPadOS 26 und macOS Tahoe aktualisiert. Die Apps bekommen ein neues „Liquid Glass“-Design, neue bearbeitbare Formen und Menüleisten-Unterstützung auf dem iPad.
Viele der zusätzlichen Funktionen sind Teil von Apple Creator Studio und bieten etwa professionell designte Vorlagen, hochwertige Bilder, KI-Bildbearbeitung, „Super Resolution“ und erweiterte Zusammenarbeit über iCloud. Keynote erhält zudem Beta-Tools wie automatische Folien- und Notiz-Erstellung.
Die besten Hands-on Videos zu Apple Creator Studio
Originaleintrag von iTopnews von heute, 15 Uhr: Apple Creator Studio vs. Adobe Creative Cloud
Ist es besser als Platzhirsch Adobe? Wir sortieren zum gerade erfolgten Start von „Creator Studio“ mal für euch durch und vergleichen…
Adobes Alternative Creative Cloud Pro bietet mehr Programme und Funktionen. Mit Apple Creator Studio bekommt ihr Zugriff auf Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor sowie Premiumfunktionen für Keynote, Pages, Numbers und Freeform für 12,99 € im Monat oder 129 € im Jahr.
Video: Premiere vs. Final Cut Pro
Über die Jahrzehnte hat es Adobe geschafft, in vielen Bereichen den Standard für Software für Kreative zu werden. Mit Premiere Pro schneiden die meisten Agenturen und YouTuber ihre Videos. Aber auch Final Cut Pro hält sich seit vielen Jahren wacker und wird von vielen Videografen professionell eingesetzt.
Wer Animationen erstellt, der kennt After Effects von Adobe. Aber auch Motion von Apple macht fast den gleichen Job, vielleicht etwas einfacher dafür mit leicht geringerem Funktionsumfang. Wer animierte Cartoons erstellen will, der kommt an Adobes Animate und Character Animator aktuell nicht vorbei, da Apple nichts vergleichbares bietet.
Fotobearbeitung und Grafik-Design: Fotoshop vs. Pixelmator
Pixelmator, das Apple Ende 2024 gekauft hat, ist seit Jahren ein bewährtes Programm zur Bildbearbeitung mit vielen Möglichkeiten. Aber es kommt nicht ganz an die Legende Photoshop mit seinen zahlreichen Funktionen und Plugins heran. Fast jeder Fotograf oder Grafiker arbeitet mit Photoshop und viele Erweiterungen gibt es nur für Adobes Software.
Was Grafik-Design angeht, hat Apple Adobes Illustrator fast nichts entgegen zu setzen. Die Software arbeitet mit Vektoren zum Erstellen von Icons und Mockups. Wer professionell Kataloge, Magazine und co. erstellen will, der greift auch lieber zu InDesign, anstatt zu Apples Pages. Aber: Wer weiß, welche Premiumfunktionen Apple Pages noch spendiert.

Musikproduktion: Audition vs. Logic Pro
Während Adobe im Bereich Animation und Grafik die Nase vorn hat, kann Apple bei Musiksoftware ordentlich punkten. Während Adobes Audition eher dafür geeignet ist, bestehende Sound-Aufnahmen zu optimieren, bietet Logic Pro ein komplettes virtuelles Musikstudio und MainStage alles für den Live-Auftritt. Viele bekannte Musiker setzen auf Apples Software, um ihre Songs und Alben zu produzieren.
Während Apple noch nicht näher bekannte Premiumfunktionen für Numbers, Keynote, Pages und Freeform liefern will, ist in Adobes Creative Cloud Abo noch 100 GB Cloudspeicher, Adobe Fonts, AI-Credits sowie weitere Tools wie Firefly, Acrobat Pro und mehr enthalten.
Fazit: Apple vs. Adobe – was passt besser zu euch?
Adobes Creative Cloud bietet 22 Programme und zusätzliche Funktionen wie Cloud-Speicher und mehr, kostet aber auch über 1.000 € im Jahr, während ihr für Apples Creative Cloud nur 129 € im Jahr zahlt (für Studierende und Lehrkräfte sogar nur 29 € in Jahr).
Apples Programme wie Final Cut Pro, Motion und Pixelmator Pro sind auf einem ähnlichen Level und vielleicht etwas leichter zu bedienen als Abobes Software. Allerdings bietet Photoshop, Premiere und After Effects noch die ein oder andere Funktion mehr und profitiert von zahlreichen Plugins. Beim Thema Musik dreht sich der Spieß um.
Wer also eine Agentur hat oder auf höchstem Level kreativ arbeitet, der kommt wohl an Adobe aktuell nicht vorbei. Wer gerade erst startet oder hobbymäßig bzw. im Teilzeitjob selbstständig ist (oder Musiker ist), für den ist Apples Creator Studio ab heute eine wirklich gelungene Alternative.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple


