Lieferketten-Infos deuten darauf hin, dass Apples kommender A20-Chip erheblich teurer wird als seine Vorgänger.
Demnach könnten die Produktionskosten pro Einheit bei bis zu 280 US-Dollar liegen, rund 80 Prozent mehr als bei der vorherigen Generation.
Apple plant, den A20 im 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC fertigen zu lassen. Der Wechsel verspricht deutliche Fortschritte bei Leistung und Energieeffizienz, bringt jedoch hohe Startkosten mit sich.
Teurer Technologiesprung
Im Vergleich zu früheren Umstiegen auf 5- oder 3-Nanometer-Fertigungen fällt der Preisanstieg wohl deutlich größer aus.
Gründe dafür sind wackelige Ausbeuten in der frühen Produktion, komplexere Verpackungstechniken und steigende Speicherpreise.

Mit dem 2-Nanometer-Chip führt TSMC zudem sogenannte Gate-all-around-Transistoren ein. Diese umschließen den Stromkanal vollständig und ermöglichen eine präzisere Steuerung des Stromflusses.
Das steigert Effizienz und Transistordichte, macht die Fertigung aber auch anspruchsvoller. Für euch zeigt sich der Nutzen vor allem in stabilerer Leistung und längerer Akkulaufzeit, etwa bei rechenintensiven KI-Funktionen direkt auf dem Gerät.
Wettbewerb bleibt ebenfalls ein Faktor
TSMC gilt derzeit als führend bei der 2-Nanometer-Produktion, weshalb große Kunden wie Apple früh Kapazitäten sichern.
Parallel arbeitet Samsung an einem eigenen 2-Nanometer-Verfahren, um aufzuschließen. Ob die stark gestiegenen Chipkosten langfristig auch zu höheren iPhone-Preisen führen, bleibt daher vorerst noch offen.
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