Die Zahlen zeigen einen klaren Trend: Qualität schlägt Quantität.
Laut dem Jahresbericht von Appfigures erreichten die weltweiten Ausgaben für mobile Apps 2025 einen Rekordwert von 155,8 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Gleichzeitig sanken die Downloads um 2,7 Prozent auf 106,9 Milliarden. Dies markiert bereits das fünfte Jahr in Folge mit rückläufigen Download-Zahlen, nachdem der Höhepunkt während der Pandemie 2020 mit 135 Milliarden erreicht wurde.
Spiele verlieren, Apps gewinnen
Die Entwicklung verlief in den Kategorien unterschiedlich. Mobile Games verzeichneten einen deutlichen Rückgang von 8,6 Prozent auf 39,4 Milliarden Downloads.
Apps ohne Spielecharakter legten hingegen um 1,1 Prozent auf 67,4 Milliarden zu und kehrten damit den Negativtrend des Vorjahres um.
Subscriptions carried the app economy as downloads declined in 2025: report https://t.co/Eglcu3hTcb by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) January 14, 2026
Umsatzverteilung dreht sich
Bei den Einnahmen zeigt sich ein noch deutlicheres Bild: Ausgaben für Nicht-Spiele-Apps schossen um 33,9 Prozent auf 82,6 Milliarden Dollar nach oben und überholten damit erstmals die Gaming-Sparte, die mit 10 Prozent Wachstum auf 72,2 Milliarden kam.
Games machen nun nur noch 46 Prozent der Gesamtausgaben aus. Großer Sieger waren die Ausgaben für App-Abos.
US-Markt bestätigt den Trend
In den USA stiegen die Konsumausgaben um 18,1 Prozent auf 55,5 Milliarden Dollar, während Downloads um 4,2 Prozent fielen.
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