Mit der neuen Mini App „Alan“ erhält macOS eine simple, aber wirkungsvolle Hilfe für mehr Übersicht auf dem Bildschirm.
Der Entwickler reagierte auf ein seit Jahren wachsendes Apple-Problem. Aktive und inaktive Fenster lassen sich in aktuellen macOS-Versionen oft nur schwer unterscheiden.
„Alan“ löst das, indem die Software automatisch einen Rahmen um das aktuell aktive Fenster legt. In den Einstellungen lassen sich Rahmenbreite sowie Farben für den Hell und Dunkelmodus frei anpassen.
Mikro-App – auch ohne Dock-Symbol
Die App ist bewusst schlank gehalten und erfüllt ausschließlich diese eine Aufgabe. Eine auf Sicherheitsfehler geprüfte Version steht bereits hier zum Download bereit. Bei Bedarf kann auch das Dock-Symbol per Terminalbefehl ausgeblendet werden.

Der bekannte US-Blogger John Gruber kommentierte die Veröffentlichung mit einem Seitenhieb auf Apples derzeitige Designentwicklung. Denn: Der Name der App ist ein Verweis auf den Designer Alan Dye, der Apple gerade verlassen hat – und den Gruber sehr kritisch sieht.
Gruber erinnert sich in dem Zuge auch an die Zeiten von Mac OS X Leopard, als eine deutlich hervorgehobene aktive Fensteranzeige noch Applaus auf Apples Keynotes auslöste.
Kritik an modernen Benutzeroberflächen
Auch Designer Nick Heer äußerte sich kritisch, nicht über die App, sondern ihren Zweck. Ihm zufolge sei es unverständlich, dass eine externe App nötig sei, um aktive Fenster am Mac klar zu erkennen. Dieses Problem betreffe inzwischen aber auch nicht nur macOS, sondern auch Windows.
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