Ein alter Vorwurf wird jetzt teuer für Apple – zumindest symbolisch.
Apple zahlt erste Entschädigungen aus einem Vergleich in den USA. Grund ist eine Sammelklage wegen mutmaßlicher Datenschutzverstöße durch Sprachassistentin Siri. Insgesamt stellt Apple dafür 95 Millionen Dollar bereit.
Worum ging es bei der Klage?
Auslöser waren Berichte aus dem Jahr 2019, wonach externe Auftragnehmer Siri-Aufnahmen anhörten, um den Dienst zu verbessern.
Problematisch war dabei vor allem, dass Siri sich teils unbeabsichtigt aktivierte und private Gespräche aufzeichnete.
Wer bekommt Geld?
Anspruch hatten Nutzer, die zwischen dem 17. September 2014 und dem 31. Dezember 2024 ein Siri-fähiges Gerät gekauft haben und eine unbeabsichtigte Aktivierung erlebt haben.
Pro Person konnten bis zu fünf Geräte gemeldet werden.
Google, Apple to pay combined $163M to settle bombshell lawsuits claiming they snooped on private conversations https://t.co/e7YQAvgjb7 pic.twitter.com/E5mlXd2PWo
— New York Post (@nypost) January 26, 2026
Wie hoch/niedrig fällt die Auszahlung aus?
Ursprünglich waren bis zu 20 Dollar pro Gerät vorgesehen, maximal 100 Dollar.
Tatsächlich liegt die Auszahlung nun deutlich niedriger: rund 8,02 Dollar pro Gerät, maximal 40,10 Dollar.
Was sagt Apple dazu?
Apple bestreitet weiterhin jedes Fehlverhalten. Die Aufnahmen seien nie zu Werbezwecken genutzt worden und nicht mit Apple-Accounts verknüpft gewesen.
Inzwischen müssen Nutzer ausdrücklich zustimmen, wenn Siri-Aufnahmen zur Qualitätsprüfung verwendet werden. Die Auszahlungen laufen seit dieser Woche per Überweisung, Scheck oder Guthabenkarte.
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