Ein Detail entscheidet über alles – und macht Ingenieure seit Jahren nervös.
Apples iPhone Fold rückt näher. Doch ein scheinbar kleines Problem bremst die Entwicklung: der Knick im Display.
Für Hersteller von Foldables gilt er als heiliger Gral. Wer ihn unsichtbar macht, setzt den Maßstab für die gesamte Branche. Bislang ist das niemandem gelungen.
Der Knick als ewige Schwachstelle
Bei aktuellen Geräten von Samsung, Google oder Huawei bleibt über dem Scharnier stets eine sicht- und fühlbare Falte.
Trotz jahrelanger Forschung, neuer Materialien und komplexer Mechanik ist sie nie ganz verschwunden. Physik und Materialermüdung setzen klare Grenzen.
Apples Anspruch: ganz oder gar nicht
Apple will sich damit nicht zufriedengeben. Intern gilt ein (nahezu) unsichtbarer Knick als Mindestanforderung für ein iPhone Fold.
Anders als andere Hersteller ist Apple bereit, den Marktstart zu verschieben, statt Kompromisse einzugehen. Das passt zur Strategie: lieber später, dafür ausgereift.
iPhone Fold crease-free screen glass may not be ready yet https://t.co/s4IImkmprM #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) December 23, 2025
Ultradünnes Glas als Schlüssel
Im Fokus steht extrem dünnes Schutzglas, das sich sauber biegen lässt, ohne sich dauerhaft zu verformen. Doch genau hier liegt laut aktueller Berichte das Problem.
Je dünner das Glas, desto empfindlicher wird es. Je stabiler es sein soll, desto sichtbarer bleibt die Falte.
Den perfekten Mittelweg zu finden, ist technisch extrem anspruchsvoll.
Warum sich alles verzögert
Berichte deuten darauf hin, dass Apples Wunschlösung nach wie vor nicht serienreif ist.
Neue Produktionsverfahren, andere Scharnier-Geometrien und speziell behandelte Glasschichten werden getestet, liefern aber noch nicht das gewünschte Ergebnis.
Für Apple-Fans heißt das: Geduld. Für den Markt: Erst wenn Apple den Knick wirklich verschwinden lässt, beginnt eine neue Foldable-Ära.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

