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iPhone ausschalten: Museen können das Fotografieren von Gemälden verbieten

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1Museen haben das Recht dazu, Besuchern das Fotografieren zu verbieten.
Falls Ihr rund um Weihnachten mit der iPhone-Kamera in Museen unterwegs sein solltet, ist das Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe sicher interessant für Euch.

Wenn Museen nicht wollen, dass Gemälde und Ausstellungstücke fotografiert werden, dann müssen sich die Besucher daran halten. Das Urteil des BGH hat das Aktenzeichen I ZR 104/17.

Anfang machten unerwünschte Wikipedia-Uploads

Begonnen hat der Streit 2007. Damals wurde ein Mann angeklagt, der seine Fotos sowie Scans aus Museen aus dem Katalog auf Wikipedia hochgeladen hatte. Letztere sind durch den Urheberschutz geschützt, erstere wegen der Foto-Verbot im Museum ebenfalls nicht erlaubt.

Foto-Verbot Teil der Geschäftsbedingungen

Diese Einschränkungen dürfen auch dann gelten, wenn die Ausstellungsstücke unter keinem Urheberrecht (mehr) stehen. Grund: Das Foto-Verbot ist Teil des privatrechtlichen Besichtigungsvertrags. Dieser wird mit dem Erwerb der Eintrittskarte abgeschlossen.

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