Börse: Analysten senken Erwartungen, Apple-Aktie fällt

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Rosenblatt Securities hat sich kritisch zur Entwicklung der Apple-Aktie geäußert.

Grund hierfür seien zuvor zu hoch gesteckte Erwartungen hinsichtlich des Absatzes der neuen iPad Pro Modelle. Auch der Dienstleistungssektor wachse nicht so stark wie gedacht. Die Apple-Aktie verlor in den letzten Tagen drei Prozent an Wert.

Zu hohe Preise sorgen für zu geringen Absatz

Für Ersteres seien die hohen Gerätepreise verantwortlich zu machen. Die Preisstrategie des Unternehmens, die sich laut Experten in Zukunft nicht so bald ändern würde, führte zu deutlich geringeren Stückzahlen verkaufter Einheiten.

So erwartet Rosenblatt für 2020 auch „nur“ einen Gesamtumsatz Apples von 270 Milliarden US-Dollar. Das sind 7 Prozent weniger als der Durchschnitt am Markt erwartet. In 12 Monaten erwarten die Analysten außerdem einen Aktienkurs von 165 US-Dollar statt zuvor 200 US-Dollar.

Windige Thesen mit Fehleranfälligkeit

Allerdings lag das Unternehmen und der führende Analyst Zhang schon oft daneben, wie Appleinsider vermerkt. So schätzten sie im vergangenen Jahr die iPhone-X-Verkäufe deutlich zu gering ein – die neuen Unheilsbotschaften sind also mit Vorsicht zu begutachten.

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