Amtlich! Punktesystem für soziales Verhalten startet Ende 2020 in Peking

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Jetzt amtlich: Peking führt in zwei Jahren ein umstrittenes Gesetz ein.

Es wird für groß angelegte Überwachung aller 22 Millionen Einwohner der Großstadt sorgen: Seit vier Jahren plant das Land China ein Punktesystem, um das Sozialverhalten der Bürger zu kontrollieren und zu bewerten.

Ende 2020 erster offizieller „Pilotstart“

Ende 2020 wird es als erstes in Peking eingeführt werden, ein offizielles Pilotprojekt. In der offiziellen Meldung der staatlichen Regierungsbehörden heißt es, dass es für eine Bewertung der „persönlichen Vertrauenswürdigkeit“ der Bürger sorgen soll.

Bürger werden für staatlich als positiv eingestuftes Verhalten mit Boni und weiteren Vorteilen belohnt und für negatives bestraft. Dabei wird quasi alles bewertet: vom Online-Shopping bis hin zu beruflichen Verträgen.

Staatliche Sanktionen und schwarze Listen

Es kann also theoretisch herausgefiltert werden, wer wo arbeitet und wer welche Internetseiten besuchen kann. Laut Informationen von Bloomberg soll es sogar schwarze Listen geben, die anzeigen, wer aufgrund regelmäßigem „Fehlverhalten“ von niemandem mehr eingestellt werden sollte.

Was haltet Ihr von solchen Punktesystemen? Lässt „1984“ grüßen? Würdet Ihr Euch gegen ein Punktesystem wehren?

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