Auch fürs iPhone wünschenswert: der Robot Call Screen im Google Pixel 3

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Google hat zwei neue Smartphones im Programm: das Pixel 3 und das Pixel 3 XL.

Wir haben Euch das Gerät bereits hier kurz beschrieben. Ein spezielles Feature wollen wir heute noch einmal herausheben.

Das ist der Robot Call Screen

Der Call Screen wäre auch eine gute Idee für die nächsten iPhones. Das verbirgt sich hinter dem neuen Feature: Damit Ihr Anrufe von Betrügern vermeiden können, fügt Google dem Bildschirm eine Anrufanzeige hinzu. Das ist eine neue Option, die angezeigt wird, wenn Ihr einen Anruf erhalten.

Wenn Sie jemand anruft, könnt Ihr auf die Schaltfläche „Anruf“ tippen und eine Roboterstimme hebt ab. Der Google Bot sagt dann:

„Die Person, die Sie anrufen, verwendet einen Überprüfungsdienst und erhält eine Kopie dieser Konversation. Sag einfach deinen Namen und warum du anrufst.“

Wenn der Anrufer antwortet, überträgt der digitale Assistent die Nachricht des Anrufers. Wenn Ihr noch weitere Infos zur Bestimmung des Anrufers benötigt, gibt es vorgefertigte Antworten, z.B. „Erzähl mir mehr“.

Es gibt auch Tasten zum Abheben oder Auflegen des Anrufs, so dass Ihr annehmen oder ablehnen könnt.

Google setzt dabei auf eine Extension namens Duplex, eine Art Assistent für Roboter-Anrufe. Duplex verwendet dabei eine sehr überzeugende, menschenähnliche Roboterstimme – Duplex ruft auf Wunsch auch in Restaurants an, um einen Tisch zu reservieren oder macht die Bestellung beim Lieferservice.

Falls Ihr dem Roboter nicht die Antwort überlassen wollt, könnt Ihr das Feature auch deaktivieren. Duplex selbst wird erst einmal nur in New York, Atlanta, Phoenix und San Francisco funktionieren. Weitere US-Städte folgen.

Pixel 3 (XL): Alle Specs kompakt

Das bieten das Pixel 3 bzw. das Pixel 3 XL intern:

  • Display: 5,5″/6,3″ OLED (Always On)
  • Betriebssystem: Android Pie + Updates für mindestens drei Jahre
  • Rückseitige Kamera: 12,2 MP
  • Frontkamera: 2x 8 MP
  • CPU: Qualcomm Snapdragon 845
  • Speicher: 4 GB RAM und 64 GB oder 128 GB SSD-Speicher
  • Farben: „Just Black“ (schwarz), „Clearly White“ (weiß), Not Pink (richtung Creme)
  • Laden: USB-C-Anschluss mit Schellladefunktion oder kabellos
  • Sonstiges: Fingeabdrucksensor auf der Rückseite, Active Edge (Drücken der Seiten für Aktionen), wasserfest nach IPX8-Standard

Die Preise für Deutschland 

  • Pixel 3: 849 Euro (64GB) oder 949 Euro (128 GB)
  • Pixel 3 XL: 949 Euro (64 GB) oder 1.049 Euro (128 GB)

Das größere der beiden Geräte hat eine recht tiefe Notch am oberen Bildschirmrand, die nicht jedem gefallen wird. Ein in vielen Augen attraktiveres Feature ist Active Edge. Dieses erkennt, wenn Ihr das Gerät einmal kurz kräftig von beiden Seiten drückt und aktiviert dann entweder Google Assistant oder ein anderes Feature.

Pixel Stand: Qi-Laden made by Google

Zum Gerät verkauft Google auch den Pixel Stand. Dabei handelt es sich um ein Qi-Ladegerät. Beim Kauf werden 79 Euro fällig. Auf einen Kopfhörer-Anschluss verzichtet Google bei dem Gerät. Allerdings werden sowohl USB-C Kopfhörer als auch ein USB-C auf Klinken-Adapter mitgeliefert.

Die größten Neuerungen kommen Google-typisch aber wohl mit der Software. So wurde ein eigener Foto-Modus für Aufnahmen bei Nacht eingeführt. Erste Vorschau-Bilder wirken vielversprechend. Zusätzlich gibt es einen Software-Zoom, der AI nutzt, um die Qualität zu verbessern.

Dual-Kamera für bessere Selfies

Mit den zwei Front-Kameras lassen sich Selfies mit einem größeren Weitwinkel aufnehmen, um mehr Leute oder Landschaften auf das Bild zu bekommen.

Außerdem kann das Gerät nun einfach stummgeschaltet werden, indem es mit dem Display nach unten auf den Tisch gelegt werden. Womit auch alles Wichtige über das Pixel 3 gesagt ist – und auch wir wieder (bis zum nächsten Artikel natürlich nur) stummschalten.

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