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Yahoo Mail verkauft Daten aus Mails an Werbetreibende – so deaktiviert Ihr die Funktion

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Der Mail-Dienst von Yahoo sammelt Nutzerdaten und verkauft diese an Werbetreibende.

Daten von mehr als 200 Millionen Accounts sollen so anonymisiert feilgeboten werden. Oath, die Betreiberfirma hinter Yahoo und AOL Mail gibt zu, Nachrichten von Nutzern automatisiert zu überprüfen.

Nutzer sollen Scannen deaktivieren können

Allerdings mit der Anmerkung, dass nicht alle privaten Mails gescannt werden. Stattdessen durchlaufen nur Nachrichten, die „potentielle Werbe-Informationen und Verkaufs-Aspekte enthalten“ diese Prozedur.

Keine Leistung ohne Gegenleistung

Da das Betreiben des Dienstes jedoch kostspielig sei, sagt Yahoo, man müssen das Geld auch wieder einnehmen. Dies geschehe mit dem Verkauf von Datenpools. Aktuell wird erneut ein Käufer von Nutzerdaten gesucht.

User können nicht erwarten, den Dienst komplett kostenlos zu nutzen, ohne irgendeine Gegenleistung zu erbringen, erklärte Yahoo gegenüber dem Wall Street Journal.

Nutzer haben die Möglichkeit, den Scan-Vorgang auszuschalten. Diese Option ist allerdings, wer hätte es gedacht, gut versteckt: Ihr findet sie hier.

Yahoo Mail – Alles im Blick
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