Erster Designer verrät: So seltsam sollte die erste Tastatur fürs iPhone aussehen

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Das erste iPhone hatte sehr viele Testphasen hinter sich, bevor es 2007 präsentiert wurde.

Davon dass diese auch nötig waren, weiß Ken Kocienda zu berichten. Er war 15 Jahre bei Apple tätig und hat jetzt ein Buch über seine damalige Arbeit als Designer in Cupertino geschrieben, das auch in Deutschland erhältlich ist.

Insider-Infos über Designprozesse unter Steve Jobs

Sein kompletter Titel lautet „Creative Selection: Inside Apple’s Design Process During the Golden Age of Steve Jobs“ („Kreative Selektion: Apples Designprozess im Goldenen Zeitalter unter Steve Jobs“). In einem Ausschnitt berichtet er darin über den Entwicklungsprozess der Touch-Tastatur des ersten iPhones.

Dass Apple keine „echten“ Hardwaretasten wollte, war schnell klar. Nur wie das Design der Softwarelösung aussehen sollte, war es nicht – und brachte einige Herausforderungen mit sich.

Einen von Kociendas eigenen frühen Entwürfe seht Ihr oben. Das Design erinnert vom Konzept her an die klassischen Handy-Tastaturen.

Preisverdächtiges Design – aber nicht gut genug

Denn es sind Buttons integriert, die für mehrere Buchstaben zuständig sind. Der Gedanke dahinter war, so erklärt der Designer, die einzelnen Knöpfe größer und somit einfacher nutzbar zu machen. Damit gewann er sogar einen internen Wettbewerb.

Ins fertige Produkt hat es seine Idee aber bekanntlich nicht geschafft. Doch diese und andere Storys von vor über zehn Jahren aus erster Hand (auf Englisch) lesen zu können, ist für den interessierten Apple-User vom heutigen Standpunkt aus gesehen wohl noch wertvoller.

Creative Selection: Inside Apple's Design Process During the Golden Age of Steve Jobs
Ken Kocienda - Herausgeber: Macmillan - Taschenbuch: 304 Seiten
11,99 EUR
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