N26 Ziel von Betrügern, comdirect unterstützt jetzt Google Assistant

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Während comdirect jetzt den Google Assistant unterstützt, steht N26 im Fokus von Betrügern.

Comdirect erlaubt ab sofort die Kontoabfrage und Vorbereitung von Überweisungen via Google Assistant. N26 wiederum hat mit einem Problem zu kämpfen. Cyberkriminelle setzen laut Polizei-Warnung aktuell auf Betrügereien mit N26. Opfer eröffnen in diesem Fall ohne ihr Wissen Bankkonten, vorzugsweise bei N26. Diese werden dann für Geldwäsche oder zum Zwischenlagern von Geld aus kriminellen Machenschaften verwendet.

Alles beginnt ganz harmlos. Die Opfer werden auch gefälschte Job-Portale gelockt, wo teilweise fingierte Inserate echter Firmen geführt werden.

Betrüger erstellen Account, Opfer verifizieren ihn

Die Arbeitssuchenden werden dann gebeten, zur Bewerbung Ausweis, Bewerbungsunterlagen und ein Foto von sich mit Ausweis in der Hand hochzuladen.

Video-Ident sollte klarer auf Zweck des Anrufs hinweisen

Bald folgt die Antwort, dass die Kandidaten sich bitte per Video-Ident bei der Hausbank des Unternehmens identifizieren sollen. Dazu erstellen die Betrüger dann ein N26-Konto und geben die Login-Daten weiter.

Die Opfer loggen sich dann mit diesen Daten ein, identifizieren sich und schalten das Konto so frei. Im Nachhinein wird ihnen dann mitgeteilt, dass man sie leider nicht einstellen konnte…

Von dem neu angelegten Konto bekommen die Arbeitssuchenden nichts mit, wie die Polizei Niedersachsen warnt.

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