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WhatsApp: Lynchmobs in Indien wegen Fake-Nachrichten

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In Indien führten falsche WhatsApp-Nachrichten dieses Jahr zu mehreren Lynchmobs.

So viele Nutzer wie in Indien hat WhatsApp in keinem anderen Land: Über 200 Millionen Menschen verwenden dort den Messenger. Eine hohe Nutzungsdichte – die leider auch zur gefährlichen Verbreitung falscher Informationen führen kann.

Verletzungen und Tötungen durch Lynchjustiz

Das kann mitunter drastische Folgen haben. Wie der Spiegel berichtet, sind 2017 bereits zwölf Fälle bekannt geworden, in denen Menschen von Lynchmobs stark verletzt und teilweise sogar getötet wurden – weil über sie Unwahrheiten via WhatsApp verbreitet wurden.

Unter anderem wurde ein 26 Jahre alter Mann getötet. Über ihn verbreitete sich via WhatsApp das Gerücht, dass er Kinder entführen würde.

Kastensystem mögliches Problem

Experten glauben, dass neben den vielen WhatsApp-Usern das Kastensystem und dadurch entstehende soziale Differenzen zwischen Hindus und Muslimen verantwortlich für solche Probleme sind.

Die Regierung hat angekündigt, ausländische Firmen wie WhatsApp beim Datenschutz verstärkt zu kontrollieren.

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