Dank DSGVO: So widersprecht Ihr der Datenweitergabe durch WhatsApp

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Die DSGVO erlaubt Euch, der Datenweitergabe von WhatsApp explizit zu widersprechen.

Es ist ja mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass der Messenger Nutzerdaten mit dem Mutterkonzern Facebook teilt. Wir haben zum Thema zuletzt hier berichtet.

App nach Widerspruch jetzt weiterhin nutzbar

Die Ende Mai wirksam gewordene Datenschutz-Grrundverordnung DSGVO sorgte allerdings auch für die Möglichkeit, dass Ihr dem ausdrücklich widersprechen könnt. Zuvor war nur das Löschen des Kontos und somit ein Nutzungsstopp die einzige Option.

Nun gibt es eine Alternative, indem Ihr nämlich eine Email an folgende, eigens zu diesem Zweck eingerichtete Adresse schickt: Objection.eu@support.whatsapp.com. Dabei solltet Ihr folgende Informationen angeben:

  • Euren Namen
  • Eure Email-Adresse
  • Eure Telefonnummer, mit der Ihr WhatsApp nutzt
  • Euer Heimatland
  • Aktivitäten, denen Ihr widersprechen wollt
  • Begründung, wie das Verarbeiten Eurer Daten sich negativ auf Eure Freiheiten und Rechte auswirkt

Gebt für die letzten beiden Punkte etwa die Datenweitergabe an Facebook und andere Unternehmen als Grund an und schreibt ausführlich, was Euch konkret an dieser Praxis stört.

WhatsApp kann Gesuch auch ablehnen

WhatsApp wird die Angaben dann prüfen. Eine Bestätigung Eurer Anfrage ist jedoch nicht garantiert. Wenn Ihr nicht gut genug begründet, wieso die Weiterverarbeitung unterbunden werden soll, kann es sein, dass Euer Wunsch abgelehnt wird, wie Computer Bild berichtet.

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