App Store: Apple baut Datenschutz für User weiter aus

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App-Store-Entwickler dürfen in Zukunft weniger Nutzerdaten verwenden.

Denn Apple hat die Regeln für die Zulassung von Apps in den App Store überarbeitet. Die wichtigste Änderung betrifft dabei Kontaktdaten.

Keine Verteilung von Kontaktdaten mehr erlaubt

Wie Bloomberg berichtet, dürfen diese nicht mehr einfach so von Entwicklern gespeichert und weitergegeben werden, nachdem der User einer Verarbeitung seiner Daten als Bedingung für die App-Nutzung zugestimmt hat.

Gerade in Zeiten von Datenmissbrauch wie in der Affäre rund um Cambridge Analytica ist dies ein willkommener Schritt für alle um ihre Privatsphäre besorgten iPhone- und iPad-Nutzer.

Zeichen gegen Google und Facebook

Apple setzt mit dem jüngsten Schritt ein Zeichen gegen Google, Facebook und Co, deren Handel mit Daten auch Tim Cook im Rahmen der WWDC kritisierte.

Der Schritt, Apps nicht mehr in den Store zu lassen, die Kontaktdaten auswerten und für Marketing-Zwecke verteilen könnten, ist außerdem nicht die einzige Maßnahme Apples hinsichtlich der Verkaufsplattform. Gestern wurden auch Bitcoin-Mining-Apps verbannt – iTopnews.de berichtete.

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