WhatsApp: Handwerkerbund empfiehlt Nutzung zu vermeiden

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WhatsApp wird nicht nur zu privaten, sondern auch beruflichen Zwecken genutzt.

So kommunizieren auch viele Handwerker mithilfe des Messengers miteinander, teilweise auch über Diensthandys, auf denen die App vorinstalliert ist. Dabei werden des Öfteren auch Fotos von Arbeitsfortschritten mit den Kollegen geteilt.

WhatsApp auf dem Bau: Datenschutzrechtlich kritisch

Diese Praxis ist hinsichtlich der am 25. Mai in Kraft tretenden neuen Datenschutzverordnung der EU mehr als fragwürdig. Der Zentralverband des Deutsch Handwerks (ZDH) rät daher jetzt von der Nutzung des Messengers, insbesondere in dieser Form, ab.

Denn, wie unter anderem die WELT berichtet, gibt es keine datenschutzrechtliche Grundlage für diese Art der dienstlichen Kommunikation. Unternehmen könnten deshalb sogar verklagt werden.

WhatsApp darf nicht bei Handwerksaufträgen mitlesen

Der Grund: WhatsApp bekommt durch die Übermittlung von Bildern und Informationen über Aufträge Zugriff auf ebenjene Daten. Da darunter auch Kundendaten fallen können, wird gegen die Pflicht der sicheren Datenübermittlung ohne Weiterleitung an Dritte verstoßen.

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