Zu Ermittlungszwecken: US-Polizei fordert Google-Maps-Daten an

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Die US-Polizei fordert im Zuge von Ermittlungen wohl regelmäßig Daten von Google an.

Im letzten Jahr kam es neuen Informationen zufolge mindestens vier Mal vor, dass diverse Informationen vom Such-Giganten an Behörden herausgegeben werden. Seit 2015 wurden 19 Fälle bekannt.

Google soll Standort-Daten vieler Nutzer preisgeben

Dabei forderten die Ermittler nie Daten über einen konkreten Verdächtigen, von denen auch nicht sicher ist, ob Google sie überhaupt in irgendeiner Weise bereitstellen könnte. Stattdessen verlangen sie etwas anderes.

Google wurde aufgefordert, alles aus der Maps-Anwedung Ersichtliche über Geräte zu verraten, die sich in der Nähe eines Tatorts befunden haben. Die Verantwortlichen sind laut einem Bericht von WRAL der Meinung, dass dies eine logische und auch legitime Ermittlungstechnik sei.

Google darf keine Angaben zu Forderungen machen

Google soll dabei offenbar, so der Text weiter, die betroffenen Nutzer nicht darüber informieren, dass ihre Daten angefordert wurden oder sich dazu äußern, wie oft Infos herausgegeben wurden. Anwälte und Nutzer, die sich Sorgen um den Stand der Privatsphäre machen, sind verständlicherweise gegen derartige Aktionen.

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