Report: Apple plant eigenen Abo-Dienst für Zeitungen und Zeitschriften

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Am 12. März hat Apple die Zeitschrift-Flatrate Texture übernommen – iTopnews.de berichtete.

Der Zukauf ist offenbar ein wichtiges Puzzle-Teil einer langfristigen Strategie. Demnach plant Apple, die Einführung eines eigenen Abo-Angebots für Zeitungen und Zeitschriften in Form einer Flatrate. Als Vorbild soll Apple Music dienen, der Abo-Dienst kostet 9,99 Euro pro Monat.

Wie Bloomberg in einem neuen Report berichtet, will Apple damit seinen Service-Bereich ausbauen. Das Angebot soll Zeitschriften verschiedenster Verlage zu einem monatlichen Abo-Preis beinhalten.

Der neue Service könnte dann über eine aktualisierte App von Apple News abzurufen sein. Natürlich ist auch eine eigenständige App wie Apple Music denkbar.

Profitieren könnten sowohl Apple, das ähnlich wie im App Store einen prozentualen Anteil am monatlichen Abo-Preis erhält, und Verleger. Gerade auch solche, die sich bei Facebook und Google nicht mehr gut aufgehoben sehen, könnten von einem Deal mit Apple profitieren.

Apple will Umsatz in der Service-Sparte bis 2021 verdoppeln

Um den Plan voranzutreiben, soll Apple bereits einen Großteil der übernommenen Texture-Mitarbeiter in die Firma Apple integriert haben, allerdings seien auch 20 Mitarbeiter entlassen worden.

Im Service-Bereich stellt sich Apple damit allem Anschein nach immer breiter auf. Neben dem Musikgeschäft arbeitet Apple bekanntlich – wie mehrfach berichtet – an einem Dienst, der eigenproduzierte TV-Serien und Filme zeigt. Bis 2021 will Apple den Umsatz in seiner Service-Sparte verdoppeln.

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