Kurse von Apple-Zulieferern fallen: iPhone X Schuld?

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An der Börse gibt es schlechte Nachrichten von drei Zulieferern von Apple.

So warnte der österreichische Chiphersteller AMS, die Einnahmen „von einem großen Kunden“ würden „unter den Erwartungen“ liegen.

AMS produziert Face-ID-Modul

Der Name Apple wird zwar nicht direkt von AMS genannt, doch das Unternehmen produziert das Gesichtserkennungs-Modul im iPhone X.

Wieder einmal machen Gerüchte die Runde, dass iPhone X verkaufe sich doch schlechter als gedacht. Dies drücke die Aktienkurse wichtiger Zulieferer nach unten. AMS macht etwa die Hälfte seines Gesamtumsatzes mit Apple, verlor an der Börse aktuell 14 Prozent, da es Verzögerungen bei Produktions-Planungen geben soll.

Offizielle Quartalszahlen von Apple am 1. Mai

Mit Dialog Semiconductor, das Power-Management-Chips für Apple liefert, und mit STMicro, das Sensor-Chips für Apple fertigt, verlieren zwei weitere Zulieferer deutlich: zwischenzeitlich bis zu 5,4 Prozent.

Der Anaylst Andrew Gardiner von Barclays schreibt die fallenden Kurse angeblich schlechten iPhone-X-Verkäufen zu. Ob dem wirklich so oder ob Apple bei seinen Zulieferern einfach nur die Kosten gedrückt hat, bleibt abzuwarten.

Die nächsten Quartalszahlen von Apple könnten Aufschlüsse über iPhone-Verkaufszahlen liefern. Sie werden am 1. Mai veröffentlicht.

 

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