29 Mitarbeiter als Leaker enttarnt: Apple droht mit Entlassung und Gefängnis

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Ein öffentliches gemachtes internes Memo zeigt Apples Umgang mit der Geheimhaltung.

Egal ob die Ankündigung eines neuen iPhones, iPads, Macs oder auch nur eine Software-Neuerung ansteht – Informationen tauchen praktisch immer vorab auf. Apple gefällt dies natürlich gar nicht. Schließlich will der Konzern bei der Ankündigung seine Kunden überraschen.

29 Leaker identifiziert, 12 davon verhaftet

Aus diesem Grund wird hart daran gearbeitet, die undichten Stellen zu stopfen. Von den 29 entdeckten Leakern wurden 12 sogar verhaftet. Sie kamen ins Gefängnis.

In einem internen Memo, das das US-Portal Bloomberg nun veröffentlichte, warnt Apple seine Mitarbeitern nun davor, es den erwischten Kollegen gleichzutun. Wer Informationen weitergebe, heißt es darin, werde sofort entlassen und habe danach auch kein leichtes Spiel, einen neuen Job bei einem anderen Unternehmen zu finden. Außerdem werden massive Straf-Zahlungen für hausintere Leaker angedroht.

Leaker schneller als je zuvor identifiziert

Zurzeit werden Leaker schneller identifiziert, als je zuvor. Meist sind die Verantwortlichen innerhalb von Tagen aufgespürt.

Zu den Mitarbeitern, die erwischt wurden, gehören laut Memo auch die Mitarbeiter, die 2017 den Golden Master Build von 2011 einem US-Blog vorab zuspielt. Auch in diesem Jahr sollen bereits interne Leaker enttarnt worden sein, die einem US-Blog vorab steckten, dass iOS 12 eher ein Bugfix-Update wird und Apple auf größere neue Funktionen verzichten werde.

 

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