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Forscher finden mehrere Lücken im LTE-Standard

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Sicherheitsforscher haben diverse Lücken im LTE-Mobilfunkstandard entdeckt.

Das Protokoll, das auch seit mehreren Jahren in mobilen Apple-Geräten zum Einsatz kommt, ermöglicht es, unterwegs mit hohen Geschwindigkeiten im Netz zu surfen, Videos zu streamen und mehr.

Jetzt 19 bekannte Lücken im LTE-Protokoll

Jetzt haben Forscher allerdings bekanntgegeben, dass zehn zum Teil gravierende Sicherheitslücken in dem Standard entdeckt wurden. Sie gesellen sich zu neun weiteren, die bereits bekannt seien.

Die neu entdeckten Lecks sollen es Hackern einfach machen, diverse Informationen über User einzusammeln. Darunter befinden sich Daten über den Standort des jeweiligen Nutzers und sogar verschickte Nachrichten.

Deutsches LTE-Netz offenbar nicht betroffen

Eine gute Nachricht gibt es aber: Implementierungen des Standards können derartige Angriffe auch verhindern. Dies ist wohl hierzulande auch der Fall: Nach aktuellen Wissensstand ist das Netzwerk in Deutschland nämlich nicht betroffen.

Die USA hätten aber massiv mit Problemen in dieser Hinsicht zu kämpfen. Beispielsweise können Hacker für rund 1300 US-Dollar Hardware anschaffen und einrichten, die sich als Fake-Zugangspunkt ausgibt. Mit diesem könnten sich dann zufällig Endgeräte verbinden, deren somit zu Opfer werden. Weitere Details zu den Lücken findet Ihr im zugehörigen Papier von Forschern der Purdue University und der University of Iowa.

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