Experten: Spiele mit Kaufoptionen stellen große Suchtgefahr dar

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Suchtberater warnen wieder einmal eindringlich vor Free-To-Play-Spielen.

Mancher Gamer kennt das Problem an Gratis-Spielen mit zusätzlichen Kaufoptionen: Anfangs lassen sich durch In-App-Käufe schnell Boni erzielen und Fortschritte machen. Nach und nach wird das jedoch immer schwieriger und es muss mehr Geld ausgegeben werden.

Suchtgefahr, insbesondere bei jungen Menschen

Bei den Spielern kann sich dadurch schnell eine Sucht einstellen, die zu immer mehr Ausgaben für digitale Inhalte führt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann dies zu einem ernsthaften Problem werden.

Suchtexperten raten Eltern, deren Kinder zu viel für In-App-Käufe ausgeben (könnten), die möglichen Abbuchungen des genutzten Accounts und/oder der verknüpften Zahlungsmethode einzuschränken, wie Teltarif berichtet. Das Wegnehmen des Smartphones oder Tablets schaffe hingegen nur Konflikte, sei also keine gute Lösung.

Kostenlose Apps mit In-App-Käufen sind aber nicht per se schlecht

Generell, so die Experten weiter, ist das Konzept jedoch nicht zu verdammen: Nutzer können Titel immerhin erst kostenlos ausprobieren, bevor sie sich entscheiden, dafür Geld auszugeben. Nur will auch diese Freiheit weise genutzt sein.

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