Calendar 2: Kryptomining sorgte für Bann aus dem Mac App Store

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Die Kalender-App Calendar 2 hat gestern eine kontroverse Funktion eingeführt.

Ihre Entwickler bauten ein Mining-Feature für die Kryptowährung Monero in das Programm ein. Wenn User einen bestimmten In-App-Aboplan wählten, würde die App im Hintergrund digitales Geld einsammeln.

Apple: Kryptomining als App-Feature belastet den Rechner unnötig 

Dazu kam es aber nicht: Apple entfernte die App bald nach dem Start aus dem App Store. Als Begründung gab das Unternehmen laut einem Bericht von Macrumors „unnötiges Belasten von Rechner-Ressourcen“ an. Es gab folgende Erläuterung an:

Entwerfen Sie Ihre App so, dass sie Strom effizient nutzt. Apps sollten die Batterie nicht schnell entladen, übermäßige Wärme erzeugen oder die Gerätehilfsmittel unnötig belasten.

Nachdem das Kryptomining-Feature entfernt wurde, ist der Mac-Kalender jetzt wieder bei Apple erhältlich. Dessen Entwickler entschuldigen sich in einem Tweet.

Calendar 2: Alle Funktionen ein Jahr gratis für alle Nutzer

Um den Wiedereinstieg zu ermöglichen, wurde offenbar eng mit Apple kooperiert, dessen Position zu Kryptomining mit Apps durch die ganze Aktion deutlicher geworden ist. Alte wie neue Nutzer von Calendar 2 erhalten zur Entschädigung alle Funktionen der App für ein Jahr umsonst.

Calendar 2
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