iCloud: Fünf nützliche Tipps für die optimale Nutzung

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Für viele Nutzer ist die iCloud immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Täglich registrieren sind tausende neue User bei Apples Online-Dienst iCloud. Der Service ist parallel zu seinem wachsenden über die Jahr zu einem Multifunktions-Meisterwerk geworden und kann für viele verschiedene Aufgaben genutzt werden.

Das macht ihn zugleich aber auch immer unübersichtlicher. Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen – und fünf Funktionen von iCloud in den Fokus zu rücken, die extrem nützlich, aber nicht allzu bekannt sind.

1. Fotoalben geschlossen aus der iCloud laden

Dies ist ein Tipp für die Nutzung der Fotos-App. Wer dort Fotos aus der iCloud anzeigt, sieht manchmal nur Vorschauen, wenn der Computer kein Internet hat. Das liegt daran, dass nicht alle Fotos lokal geladen werden. Dagegen kann Folgendes getan werden: Erstellt ein neues Album und zieht alle lokal erwünschten Fotos hinein. Klickt dann mit Rechtsklick bzw. mit gedrückter ctrl-Taste auf den Albumnamen und wählt „Originale auf diesen Mac laden“. Die Fotos werden dann – Internetverbindung vorausgesetzt – geladen.

2. iPhone: Standort speichern, kurz bevor der Akku leer ist

Wenn Ihr auf Eurem iPhone die Funktion „Mein iPhone suchen“ nutzt, könnt Ihr in den Einstellungen unter Apple ID (ganz oben) > iCloud > Mein iPhone suchen die Option „Letzten Standort senden“ aktivieren, sodass in der iCloud immer, bevor der Saft leer ist, gespeichert wird, wo sich das Gerät zuletzt befand.

3. Über iCloud.com Dateien erreichen und Euch überall abmelden

Nicht nur auf Eurem Mac, von überall ist es möglich, auf Euren iCloud-Account zuzugreifen. Loggt Euch dafür mit der Apple ID auf iCloud.com ein und Ihr könnt Dateien, Kontakte, Termine und mehr einsehen.

Über die Einstellungen ist es außerdem möglich, Euch überall aus der Ferne aus Eurem iCloud-Account auszuloggen. Klickt dafür in den Einstellungen auf „Erweitert“ und dann auf „In allen Browsern abmelden“.

4. Ein manuelles iCloud-Backup erstellen

Wer genug iCloud-Speicher hat, kann diesen in denselben Einstellungen wie bei Punkt 3 einrichten. Im zugehörigen Unterpunkt findet sich ganz unten auch ein Button namens „Backup jetzt erstellen“, mit dem Ihr jederzeit die jüngsten Änderungen von Einstellungen und neue Dateien in der Cloud sichern könnt.

5. Probleme mit dem iCloud-Sync lösen

Wenn Ihr bemerkt, dass beim Speichern von Dateien in einen iCloud-Ordner die Lade-Anzeige neben dem Dateinamen nur schleppend vorangeht, könnte ein Fehler beim Sync vorliegen. Meistens kann dieser behoben werden, indem Ihr das macOS-Programm „Aktvitätsanzeige“ öffnet, dort im Suchfeld „cloudd“ eingebt und den so genannten Prozess über den „X“-Button oben link sofort beendet.

Über 30 Tipps zur iCloud findet Ihr aktuell bei den Kollegen von Mac & i in Heft 1/2018.

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