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Twitter erkennt Extremisten bereits vor ihrem ersten Tweet

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Twitter hat sich im letzten halben Jahr mehr um die Löschung extremistische Inhalte gekümmert.

Die Verantwortlichen des sozialen Netzwerks glauben, durch Filtertechnologien gewalttätige Extremisten und Terroristen in 75 Prozent der Fälle bereits vor dem ersten Tweet erkennen zu können. Das geht aus dem aktuellen halbjährlichen Transparenzbericht des Microbloggingdienstes hervor.

Fast 300.000 Konten mit extremistischem Hintergrund gesperrt

Vom Jahresbeginn bis Ende Juni hat Twitter laut eigenen Angaben 299.649 Accounts wegen Verdachts auf Förderung des Terrorismus gesperrt. Bei 95 Prozent dieser Accounts schlugen Twitters eigene Spam-Filter-Tools Alarm und erkannten so in den Personen hinter dem Account gewalttätige Extremisten oder Sympathisanten von Terrorismus.

Das Erstaunliche: In 75 Prozent der Fälle wurden die Personen bereits vor dem Schreiben ihres ersten Tweets von Twitter gesperrt.

Starker Rückgang der Anfragen durch die Behörden

Tatsächlich lagen bei weniger als einem Prozent aller Kontosperrungen mit extremistischem Hintergrund Anfragen der Behörden vor. Gegenüber dem vorherigen Halbjahr ist dies ein Rückgang von 80 Prozent. Demnach scheinen sich Twitters automatische Maßnahmen im Kampf gegen den Terrorismus zu bewähren.

Die meisten Behördenanfragen beziehen sich momentan übrigens auf Copyright- und Markenschutzverletzungen sowie sonstigen Missbrauch von Accounts. Insgesamt wurden seit August 2015 mehr als 900.000 Twitter-Konten gesperrt.

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