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Bedienungshilfen: Neues zur Zusammenarbeit von Apple und Cochlear

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Die Kooperation von Apple und Cochlear bei Bedienungshilfen verzeichnet erste Erfolge.

Dass Apple sowohl bei der Auswahl der Mitarbeiter als auch beim Herstellen von Produkten Wert auf Inklusion legt, ist lange bekannt. Ein neuer Bericht von Wired, den CEO Tim Cook mit lobenden Worten auf Twitter teilte, zeigt nun die neuesten Anstrengungen Cupertinos für Hörgeschädigte.

Darin wird vom 49-jährigen Mathias Bahnmueller erzählt, der ein Hörsystem von Cochlear benutzt. Das arbeitet mit einem Implantat, welches von einem den eigentlichen Hörvorgang ersetzenden Gerät im Innenohr registrierte Hörsignale direkt an die zuständigen Nerven im Gehirn weiterleitet.

Direkte Sound-Verbindung vom iPhone zum Implantat

Seit Juni gibt es für den neuesten Cochlear-Sensor Nucleus 7 eine Smartphone-Schnittstelle. Diese ermöglicht es Bahnmueller, Konversationen, die er mit iPhone-Anrufen führt, vom Smartphone direkt in das Implantat zu streamen. Dadurch wird ein deutlicheres Audiosignal und somit besseres Verstehen gewährleistet.

Die Verbindung ermöglicht auch das Übertragen von Musik, Podcast, Video-Sound und auch Sprachfunktionen wie Siri. Sarah Herrlinger, Chefin von Apples Team für Bedienungshilfen, freut sich laut Wired besonders darüber, dass das Ganze ohne viel Drumherum passiert. Einmal eingestellt, ist das iPhone ständig mit dem Implantat verbunden und hilft den Usern ohne weitere Anstrengung.

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