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USA: Trump erschwert Einreise für Startup-Gründer

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Ein neuer Erlass von Donald Trump sorgt im Silicon Valley erneut für Unmut.

Es geht um das sogenannte „Startup Visum“. Diese gesetzliche Regulierung erleichtert es Nicht-Amerikanern, zum Zweck einer Unternehmensgründung in den Vereinigten Staaten in das Land zu ziehen. Sie wurde als eine der letzten Amtshandlungen von Barack Obama erlassen.

Nächste Woche soll sie in Kraft treten. Sie würde sowohl ein großer Vorteil für Unternehmen, vor allem aus dem Silicon Valley sein, als auch einen positiven Effekt auf den amerikanischen Arbeitsmarkt haben. Doch die US-Einreisebehörde hat nun auf Anweisung von US-Präsident Trump bekanntgegeben, dass das Gesetz vorerst nicht gelten werde.

Kritik an Trump aus dem Silicon Valley

Wie etwa die Süddeutsche Zeitung berichtet, folgte harsche Kritik von vielen Seiten auf dem Fuße. AOL-Gründer Steven Chase sprach auf Twitter von einem „Riesenfehler“ und der Chef des Venturekapital-Verbands NVCA, Bobby Franklin, nannte die Ankündigung „extrem enttäuschend“.

Rund 3000 Firmengründer sollten nämlich durch das Gesetz schnellere Einreise und bis zu 30 Monaten Aufenthaltsrecht erhalten und 30 weitere bei Erfolg in bestimmten Hinsichten. Obwohl diese Chance für die Tech-Industrie nun auf der Kippe steht, sagte Franklin, das weiter an Integration ausländischer Unternehmer gearbeitet werde – trotz Trump.

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