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Apple gegen neues Gesetz: „Nicht jeder soll selbst reparieren“

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Apple stellt im US-Staat New York gegen einen neuen Gesetzentwurf.

Der „Fair Repair Act“ ist ein geplantes Gesetz, das Elektronik-Hersteller verpflichten soll, Kunden einzelne Bauteile samt Anleitung zur privaten Reparatur anzubieten.

Mithilfe von Lobbyismus versuchen derzeit Apple, Verizon, Toyota, Lexmark, Caterpillar, Medtronic und Asurion gemeinsam dieses Gesetz zu verhindern. Laut dem Bericht von Motherboard (Vice) arbeitet dabei die Lobby-Gruppe Roffe für Apple – gegen ein Honorar von 9000 US-Dollar monatlich.

Apple leistet regelmäßig und intensiv Lobby-Arbeit

Dabei sei der „Fair Repair Act“ nur einer von drei Gesetzesentwürfen von März und April, gegen den Apple arbeitet. Die Firma soll sich schon seit 2015 verstärkt gegen Initiativen wehren, die Kunden mehr Zugang zur Geräte-Reparatur ermöglichen wollen.

Das Argument aus Apple-Sicht: Nur autorisierte Fachhändler können die Geräte angemessen reparieren. Befürworter der Gesetzesinitiative hingegen sagen, mithilfe des Gesetzes könnten mehr Kunden ihre Hardware selbst funktionsfähig machen, allerdings würden Apple und auch den anderen Firmen dann Einnahmen aus Reparaturkosten und Geräte-Versicherungen fehlen.

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